Betreuer der Webpräsenz: Thomas Metzner

Texte und Informationen zum Thema Heizostenabrechnung.

 

Im Folgenden finden Sie verschiedene Texte rund um das Thema Heizkostenverordnung.
Sollten Sie Fragen dazu haben, dann rufen Sie uns an -->
Kontakt

 

Novellierung der Heizkostenverordnung 2009.

 

§6 Abs.1) In der Verordnung ist neu geregelt das der Vermieter verpflichtet ist die Verbrauchsablesungswerte zeitnah

dem Mieter mitzuteilen. Die Informationspflicht entfällt, wenn die Verbrauchswerte in den Ablesegeräten gespeichert werden

und diese vom Wohnungsnutzer selbst abgelesen und nachgeprüft werden können. Durch die Ablesequittungen, die wir im Zuge der Hauptablesung erstellen sind Sie als Eigentümer / Verwalter nicht in der Informationspflicht.
 

§6 Abs. 4) Zusätzlich in die Verordnung ist die Möglichkeit, Abrechnungsmaßstäbe mehrfach zu ändern (Verhältnis der Grund- und Verbrauchskosten). Dafür müssen jedoch sachgerechte Gründe vorliegen (neue Heizungsanlage, Gebäudenutzungsänderung, bauliche Veränderungen, Wärmedämmung etc.) Die Änderung der Abrechnungsmaßstäbe muss dem Mieter vor Beginn der Abrechnungsperiode mitgeteilt werden!
 

§ 7 Abs. 1) In Gebäuden, die das Anforderungsniveau der Wärmeschutzverordnung vom 16. August 1994 (BGBI. I S. 2121)

nicht erfüllen, die mit einer Öl – oder Gasheizung versorgt werden und in denen die freiliegenden Leitungen der Wärmeverteilung überwiegend gedämmt sind, sind von den Kosten des Betriebes der zentralen Heizungsanlage 70 von 100 nach dem erfassten Wärmeverbrauch der Nutzer zu verteilen. Diese Ergänzung der bestehenden Regelung sollte zwingend überprüft werden, da bei z.Zt. anders festgelegten Abrechnungsmaßstäben die Abrechnung durch den Mieter möglicherweise angefochten werden kann. Nachforderungen sind schwer durchzusetzen.
 

§ 7 Abs. 2) Die Kosten für den zyklischen Eichaustausch von Messgeräten und die Kosten einer Verbrauchsanalyse sind im Rahmen der Abrechnung auf die Mieter umlegbar.
 

§ 9 Abs 2) Z.Zt. ist es in Bestandsanlagen ausreichend wenn die Kostentrennung zwischen Heizung- und Warmwasserkosten über installierte Warmwasserzähler und die Warmwasserformel mathematisch erfolgt. Zukünftig muss der Warmwasseranteil bei verbundenen Anlagen über einen Wärmezähler erfasst werden. Die Übergangsfrist für die Nachrüstung des Wärmezählers ist zum 31.12.2013 ausgelaufen.
 

 
Gemeinsame Abrechnung von Frisch -und Abwasser.
 
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofes, Urteil vom 15.07.2009, ist es dem Vermieter nun möglich die Kosten für Frischwasser und Abwasser in einer Summe in die Betriebskostenabrechnung einzustellen, wenn die Umlage dieser Kosten einheitlich nach dem durch Wohnungswasserzähler erfassten Frischwasserverbrauch vorgenommen wird.